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AES-Sortiment |
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Unser wichtigstes Anliegen ist die Nutzung alternativer Energiequellen wie zum Beispiel die Gewinnung von Wärme und Elektrizität aus Sonnenenergie und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Mit dieser langfristigen Sichtweise entstehen zukunftsorientierte Gebäude mit einer möglichst CO2-neutralen Bewirtschaftung. Dies als verantwortliche Haltung gegenüber der Umwelt und den kommenden Generationen.
Die Nutzung von Sonnenenergie und nachwachsenden Rohstoffen bedeutet nicht, auf Komfort oder Sicherheit verzichten zu müssen. Die Lösung liegt in der Kombination von High-Tech-Anlagen aus Solarenergie, ressourcen- sparenden Wärmepumpen und der Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Also heute schon an morgen denken!
Die Umwandlung von Sonnenenergie in Wärme erfolgt nach einem einfachen Prinzip: Ein mit Wasser gefüllter Schlauch wird von der Sonne erwärmt und stellt warmes Wasser zu Verfügung.
Mit hochentwickelter Technik gewährleisten moderne Flach- oder Röhrenkollektoren eine höchst effiziente Warmwassergewinnung für den Haushalt. Das warme Wasser kann auch für Heizzwecke zu Verfügung gestellt werden.
Eine Wärmepumpe kann mit einem Kühlschrank verglichen werden: Der Kühlschrank heizt die Umgebung auf und kühlt in seinem Innern. Bei einer Wärmepumpe wird die Wärme aus der Luft, der Erde oder dem Wasser entnommen. Anders als beim Kühlschrank hebt die Wärmepumpe jedoch die tiefe Wärmequellentemperatur auf das Niveau der Heiztemperatur an.
Ein Verdampfer überträgt die Umweltwärme auf das Arbeitsmedium (Kältemittel aus Fluor- Kohlenwasserstoffen) der Wärmepumpe. Dabei verdampft das Arbeitsmedium. Dieser Dampf wird im Verdichter komprimiert und so erhitzt. Im Kondensator gibt der Dampf seine Wärme an den Wasserkreislauf des Heizsystems ab. Dadurch verflüssigt sich das Arbeitsmedium wieder – und der Kreislauf beginnt von vorne.
Erde: Die Wärmequelle Erde kann mit einer Erdwärmesonde oder einem Erdregister genutzt werden.
Luft: Umgebungsluft ist überall vorhanden und als Energiequelle geeignet. Im Winter sinkt die Leistung wegen der kalten Aussentemperaturen.
Wasser: Grundwasser ist dank seiner nahezu konstanten Temperatur als Wärmequelle geeignet. Auch Oberflächenwasser aus Seen, Bächen und Flüssen sowie Abwasser können genutzt werden.
Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie. Biomasse wird von Pflanzen durch den Prozess der Photosynthese gebildet. Die dafür notwendige Energie liefert die Sonne. Biomasse ist also ein nachwachsender, erneuerbarer Energieträger. Wird Biomasse energetisch genutzt, bleibt der Kohlendioxid-Kreislauf weitgehend geschlossen. Denn das in der Biomasse gebundene CO2 wird bei der energetischen Nutzung wieder freigesetzt. Biomasse ist sehr einfach in großen Mengen speicherbar. Dies unterscheidet sie von anderen erneuerbaren Energieträgern wie Solarenergie, Wind- und Wasserkraft.
Photovoltaik (PV) ist die direkte Umwandlung von Licht in einer Solarzelle in elektrische Energie.
Dies geschieht aufgrund des physikalischen Photoeffekts völlig bewegungs-, geräusch- und emissionsfrei. Der physikalische Effekt, der der Photovoltaik zugrunde liegt, wurde bereits 1839 vom Physiker Becquerel entdeckt. Bis zur Erfindung des Transistors 1949 schenkte man den beobachteten Effekten keine weitere Beachtung. Erst im Zeitalter der Halbleitertechnik Anfang der 1950er Jahre wurde die Idee von Becquerel wieder aufgegriffen und im Jahre 1954 die erste Solarzelle in den USA aus kristallinem Silizium entwickelt.